Nicht nur Varadero bietet Sonne, Strand und Meer

Lange Strände, türkis-blaues Wasser am Golf von Mexiko und feiner, weißer Sand, so präsentiert sich das heutige Varadero im Nordwesten von Kuba. Reiche Haziendabesitzer siedelten sich zum ersten Mal hier an und gründeten 1887 die Stadt Varadero. Spanische Besatzungsmächte vertrieben die inidanischen Ureinwohner, die auf ihre Kultur sehr bedacht waren und diese auch lebten. Mit dem Verschwinden der Indianer verschwanden auch die Waldbestände, die den Indianer besonders ans Herz gewachsen waren und diese dementsprechend pflegten. Aus Profitgier der Spanier entstand die Rohstoffquelle Holz, die für den Einzug des Schiffsbaus und die -reparaturen verantwortlich war. Übrigens übersetzt heißt Varadero "Stapelplatz." Also ein Platz, an dem Schiffe festgemacht und verankert wurden.

Vinales in der Provinz Pinar del Rio, Cuba

Playa Ancón

20 Autominuten von Trinidad entfernt befindet sich ein Juwel Kubas, der Playa Ancón. Feinster, weißer Sand ist obligatorisch für den  kilometerlangen Strand. Bekannt ist dieser vor allem bei Tauchern. Versunkene Schiffe und das vorgelagerte Korallenriff bieten einmalige Taucherlebnisse.

Karstberge Mogotes, Cuba

Playa Giron

Der wohl geschichtlich interessanteste Strand ist in der legendären Schweinebucht zu finden. In der Bahia de Cochinos landeten Exilkubaner unter Führung des amerikanischen Militärs, um Fidel Castro und sein Regime, im Jahr 1961, zu stürzen. Das kubanische Militär setzte sich zur Wehr und schlug zurück. Somit ging diese Strand in die Geschichte Kubas ein. Den Playa Giron erreicht man sehr gut von der Zapata Halbinsel aus.

Tabakhaus Cuba

Playa Rancho Luna

Ein weiteres exquisites Tauchgebiet liegt, eingebettet  zwischen Meer und Berge, in der Nähe von Cienfuegos.  Der Strand von Playa Rancho Luna ist ausserdem ideal für alle Wassersportarten, Baden und Schwimmen. Sehr gut lassen sich von hier aus Touren in die Berge unternehmen, um Flora und Fauna zu erkunden.

Geschichte der Evolution, Mural de la Prehistoria

Cayo Coco

In diesem Naturschutzgebiet, das durch einen 17 km langen Steindamm mit dem Festland Kubas verbunden ist, leben die roten Ibisse. Im "Kalten Krieg", zwischen der Sowjetunion und den USA, diente sie als Luftwaffenstützpunkt. Cayo Coco bietet hervorragende Tauchmöglichkeiten. Für den Zugang zur Insel wird der Reisepass mit entsprechendem Visum benötigt und auf Richtigkeit kontrolliert.

Insel Cayo Coco


Schon gewusst?

Ibisse oder auch Sichler genannt haben eine Länge von 50 bis 110 cm. Ihr Markenzeichen ist der lange, schlanke und gebogene Schnabel. Mit ihm können sie im schlammigen Grund nach Nahrung stochern.


Tipps:

Die Stadt Varadero lässt sich gut mit Bus oder Kutsche erkunden. Je nach Länge variiert der Preis zwischen

5 CUC - 15 CUC.

Wer das Delfinarium besuchen will muss auch 5 CUC für den Eintritt bezahlen. Das Schwimmen mit Delfinen ist erheblich teurer und kostet zwischen 65 CUC und 75 CUC.

Selbst die Peninsula de Zapata kann als Tagesausflug besucht werden.

Sehenswert sind auch die Höhlen von Bellamar.

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