Faszination Okovango Delta - Wasserwege, Inseln, wilde Tiere

Mit ca. 16.000 km² - das entspricht der Größe Schleswig Holsteins - ist das Okovango Delta das größte Binnendelta der Welt, und ein ausgesprochenes Naturwunder in der fast unberührten Landschaft im Nord-Westen Botswanas.

 

Der mächtige Okovango, der seinen Ursprung im Hochland Angolas hat, flutet jährlich das Delta und lässt so ver-

schlungene Wasserwege, tiefe Becken, natürliche Lagunen und grüne Inseln entstehen.

Dieser mächtige Fluss hat eine ganz große Besonderheit: "Er hat keinen Zugang zum Meer."

Der Höhenverlust, vom angolanischen Benguela-Plateau, ist mit 65 m auf 250 km äusserst gering und es entstehen riesige Sumpfgebiete. 6.000 km² stehen permanent unter Wasser.

Okovango Delta in Botswana

Lodge im Okovango Delta

Die meisten Camps oder Lodges befinden sich im Herzen des Okovango Deltas. Diese sind hervorragend in die einzigartige Umgebung integriert und bieten den Gästen größten Komfort ohne sie von der Natur abzuschirmen.

Das Safari Abenteuer beginnt mit einem kurzen Flug, von Maun oder Kasane aus, zu den exklusiven Unterkünften inmitten der Tier- und Pflanzenwelt.

Gunn´s Camp im Okovango Delta

Mokoro - Das Einbaumboot

Das traditionelle Boot, aus dem Stamm des Leberwurst-

baums, wird von einem "Poler" mit einer langen Holzstange bewegt. Der Poler braucht eine eingene Ausbildung für das Führen des ca. 4 Meter langen Bootes. Ihr könnt es praktisch mit einem Führerschein vergleichen.

Das klassische Kanu gleitet lautlos durch die engen und windungsreichen Wasserwege - vorbei an Wasserlilien und Papyrusstauden.

Ein "muss" für jeden Vogelliebhaber.

Mokoro, das Einbaumboot im Okovango Delta

Weitere Reiseziele und Tipps für Botswana

Tipp zur Anreise:

Die luxuriösen Unterkünfte können nur mit einem Kleinflugzeug erreicht werden.

Diese starten von Maun oder Kasane aus.

Gepäck könnt ihr nur in kleinen Mengen und in Reisetaschen mitnehmen.

 

Tipp für einen Rundflug:

Für einen spontanen und individuellen Flug über das Okovango Delta stehen am Flughafen in Maun kurzfristig Flugzeuge zur Verfügung. Mit etwas Glück erspäht ihr schon die ersten Tiere!

 

Tipp zu Safariunternehmen:

Es ist ganz klar, dass eine mehrtägige Fly-In Safari mehr als gutes Geld kostet. Dennoch solltet ihr, meiner Meinung nach, nicht am falschen Fleck sparen. Auf jeden Fall sollten mehrere Aktivitäten über den Tag verteilt angeboten werden. (z. B. Bootstouren am Morgen und Abend, Mokoro, Walking, Sundowner, Picknick usw.)

 

Wichtig für uns war auch, dass wir unseren Mietwagen und das Gepäck während unseres Lodge-Aufenthalts in guten Händen wussten.

Hilfreich im Vorfeld auch die Nachfrage nach Essenswünschen und eventuellen Allergien.


Mein persönliches Fazit:

Es hat von Anfang an gepasst mit der Kommunikation zum Safariunternehmen und zu den Vorschlägen

für die Aktivitäten.

Ein Erlebnis der Extraklasse, das jeden Cent Wert war.